So ist das Leben – So oder So ;-)
Archiv für September 2009
Alberner Mottl…
13. Sep
Da glaubt diese Rübe von Mensch, dass alleine schon eine Geburt in Tirol ausreicht um ein Gipfelstürmer zu sein. Jedenfalls hatte er sich das so ausgeknobelt, als er, bewaffnet mit Stöcken und Trekkingschuwerk, das Kellerjoch besteigen wollte. Gesagt, getan, man machte sich auf den Weg um den Besuchern aus dem Burgenland und aus Vorarlberg eine noch intakte Bergwelt vorzuführen. Nach allen Regeln der Kunst hatte er es sich ausgemalt, wie sie dort oben auf der Kreuzjochkapelle stünden und Maulaffen feil hielten, aber es sollte anders kommen. Man erreichte den Gipfel, trank einen Schluck Zwetschgenschnaps und erfreute sich an den dichten Wolken, die einem die wunderbare Aussicht auf das Inntal verwehrten. So gestärkt wollte man sich wieder der Kellerjochhütte zuwenden, weil man dort einen kleinen Biervorrat vermutete. Voller Tatendrang und befreit vom Sauerstoff eilte man der Hütte entgegen und da passierte es. Der Mottl trat auf loses Gestein, rutschte seitlich weg und enkelte mit seinem Fuß um. Der fassungslose JHZ konnte nur noch die elegant durchgeführte Hechtrolle mit Schraube bewundern, die in einem laut gebrüllten “A so a SCHAS!” gipfelte. So lädiert wackelte man zur Kellerjochhhütte, wo man sich erst mal einen Radler und später – auf Anraten des JHZ – eine Edle Weisse zu Gemüte führte. Der Abstieg zum Berggasthof Hecher war nicht weiter beschwerlich, was den Mottlknottl einen Bänderriss ausschließen ließ
und so konnte man sich am dortigen Weißbier und der wahrlich zauberhaften Aussicht erfreuen. Man hatte vorgesorgt und sich ebendort zur Übernachtung angemeldet, was die illustre Runde noch zur Bestellung einiger Bierdln veranlasste. Der bestellte “Omas Schweinebraten” war ein Gedicht und entbehrte preislich wie geschmacklich jedweder Kritik! Es kam dem Mottl auch dann noch nicht wirklich komisch vor, als sich der Gang zum Schlafgemach im ersten Stock aufgrund der höllischen Schmerzen als schier endlos erwies. Die folgende Nacht war ein Grauen, dirigierte einem doch der Schmerz im Bein immer wieder neue Schlafpositionen auf. Nach einem ausgewogenen Frühstück wollte man ursprünglich über die Proxnalm zur Pirchnerast wandern, aber schon bald darauf war klar, man entscheidet sich für den Sessellift. Um den gewonnenen Tag noch sinnvoll zu verbringen, lud man die Gäste ein sich das Heimatmuseum auf dem Gschlössl anzusehen, was sie auch gerne taten. Das anschließende Mittagessen nahm man im fast neueröffnetem “Falkenstein” ein und war überrascht von der hervorragenden Qualität der Speisen und der langen Wartezeiten. Ein anwesender Kollege, selbst aktiver Feuerwehrmann und Zugskommandant, äußerte noch den Wunsch, dass er sehr interessiert am neuen Feuerwehrhaus in Schwaz sei. Auch diesem Wunsch konnte dank guter Beziehungen zum Kurtinho Wal entsprochen werden und wir bekamen eine wirklich gut gemachte Führung durch die heiligen Hallen der Schwazer Feuerwehr. Dann war aber auch schon Eile angesagt, denn der Zug in Jenbach durfte nicht versäumt werden.
JHZ und mottlknottl wieder mal übrig…
Was tun mit diesem angebrochenen Nachmittag, so fragten sich die tapferen Recken und man entschied sich schnell für den Ausklang des gemütlichen Wochenendes unter Zuhilfenahme eines Spencer-Hill Filmes. Was kommt jetzt? Ach ja, die Besennummer….
Kurzum, am Abend an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm…..
Falsche Aufzeichnung…wo war ich…..ach ja, Krankenhaus….man kann sich ja ma’ vertun!
Kurzum, am Abend, das Bier floß aus der Gastgeber Schankanlage, war der Bereich um des Mottls linken Knöchel blauviolett gefärbt und man riet im doch zum Besuch im Krankenhaus. Dort angekommen hieß man in Platz zu nehmen und abzuwarten, bis man allen verletzten Buberln ihr Wehwehchen mit Hypochondrin behandelte. Schlußendlich, nachdem der Pizzabote das Abendessen brachte, wurde noch rasch dem Mottlknottl mitgeteilt, dass das Bandl “o” ist und er möge doch am kommenden Freitag wieder seine Aufwartung machen, damit man ihm eine Schiene anpassen könne. Der Besuch bei seinem Hausarzt brachte mehr Information und er drängte ihn, zuhause zu bleiben und auf ein wunderbares Wochenende in Kärnten zu verzichten. So fristet der Mottl nun sein Dasein im Krankenstand und erteilt seine Aufmerksamkeit abwechselnd dem Coolpack, der Salbe, dem Verband und seinem DVD-Player.
Was gibts noch zu sagen….ach ja, Fotos online
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