So ist das Leben – So oder So ;-)
aerger je niet
…und läuft und läuft!
20. Apr
Dass dies dann doch nicht so einfach werden würde, das konnte sich der mottlknottl eigentlich eh schon denken. Wie immer, wenn irgend etwas Aussergewöhnliches ins Haus stand, gab es etliche Reibungspunkte, die es zu schmieren galt. In diesem Fall unmöglich, weil bei Launen der Natur nur etwas Geduld Abhilfe schaffen kann. Aus dem Samstäglichen Abflug ist Vulkan sei Dank nichts geworden und man wartet weiter. War schon der erste Antrittsversuch einem karibisch-lokalen Vulkan ein Dorn im Auge, so protestierte dieses mal ein Vertreter Islands. Spätestens jetzt tritt den meisten Lesern das breite Grinsen ins Gesicht und es sei ihnen angesichts dieser Umstände wohl verziehen. Um dem finanziellen Schaden etwas entgegenzuwirken, wird nun jede sich bietende Chance genützt, was einen spontanen Reiseantritt bedeuten wird. Nach derzeitigen Plänen steht der Abflug am Mittwoch Morgen ins Haus – wir werden sehen, ob Eyjafjallajökull uns wohl gesinnt ist. Sollte sich also bis Samstag nichts ergeben, wird sich diese Reise wohl in Asche auflösen.
Nachtrag: Unser Abflug wurde mittlerweile auf kommenden Freitag verschoben.
Stay tuned…
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Bei Karibiktraum von Franzosen aufgeweckt!
14. Feb
Es hätte alles ganz anders stattfinden sollen, denn es war ganz anders geplant. Voller Erwartung stürzte man sich in den VW-Bus, mit dem man zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen in München pendelte. Das Auto wurde ordnungsgemäß einem Drittverwahrer übergeben, der uns dann auch gleich zum richtigen Terminal brachte. Dort angekommen hieß es sich erstmal gütlich tun an einer “Weißwurscht mit a Brezn”. Es dachte auch noch niemand an etwas Böses, als erste Verzögerungen aufgrund der Witterung eintraten, denn die Flugzeuge mussten enteist werden. Dies sollte noch nachhaltig in Erinnerung bleiben, denn die “Rue de la Gag”, besser als “Scheissgasse” bekannt, so war man sich nach hingebungsvollem Studium der Landkarte “Mitteleuropa – desaströs” sicher, beginnt genau hier. Die Landung in Paris – Charles de Gaulle klappte beinahe zu reibungslos – quasi Ruhe vor dem Sturm. So konnte man zuerst das Gepäck nicht ausmachen, kam sowieso schon verspätet zur Bushaltestelle, von wo man mit der Linie 3 zum Flughafen Orly fahren musste und nach einer Dreiviertelstunde des Wartens auf den auf 30 Minuten getakteten Bus blieb so mancher auf der Strecke. Für diejenigen hieß es ein Taxi erwischen, um den Flug nicht zu versäumen. Als sich die Gruppe um den Skipper wieder schloss, lautete die Devise schnell zum Check-In, weil man allem Anschein nach bereits erwartet wurde. Der Sicherheitscheck bereitete keine Schwierigkeiten und wir machten uns ans fröhliche Finden unserer Plätze in der nicht gerade kleinen Boeing 767-300. Jetzt ginge es gleich los, dachten manche und sollten sich noch nie so geirrt haben. Der Pilot hieß uns noch etwas Geduld aufzubringen, da noch nicht alle Passagiere an Bord wären, es würde sicherlich nicht länger als “quinze minutes” dauern. Fünfzehn Minuten konnten wir verschmerzen, freute man sich ja doch schon auf karibische Strände, herrlichstes Wetter und guten Segelwind. Die Passagiere, mittlerweile eingetroffen, konnten sogleich Zeugen der nächsten “quinze minutes” werden. Es gäbe Probleme mit dem Gepäck, weswegen man alles wieder ausladen müsse um es anschließend wieder neu einzuordnen. Es wurde langsam ungemütlich und nach etlichen “quinze minutes” – so circa zwei Stunden später – wurden wir angehalten den Flieger zu verlassen. Man könne nicht starten, da der ganze Flugverkehr auf Guadeloupe eingestellt wurde. Es hätte vulkanische Aktivitäten gegeben, es täte ihnen Leid. Sichtlich enttäuscht entstiegen die Passagiere der Maschine und horteten sich zu einer schier unüberblickbaren Menge in der Ankunftshalle um Gepäckstücke entgegenzunehmen. Da man über Lautsprecherdurchsagen nur Bruchstücke verstand – mein Französich ist nicht das Beste und Franzosen scheren sich ja bekanntlich auch nicht viel um eine klare Ausdrucksweise – konnte erst nach angemessener Zeit herausgefunden werden, dass sämtliche Flüge in die Karibik storniert worden waren. Englische Ansagen sind den Franzosen ein Dorn im Auge und darum wird darauf großzügig verzichtet, was nicht zuletzt ein Air France – Angestellter am Schalter betonte. Man spreche schließlich französisch in Frankreich, meinte er und brach auf um seine Pause zu machen. Man konnte nur noch staunen, wie egal diese Menschenmasse von geschätzten 600 Menschen einem Unternehmen wie Air France zu sein scheint. Stundenlanges Anstehen brachte einen Teilerfolg und man erhielt die Zusage, dass Kost und Logis übernommen werden. Man brauche nur mit dem Bustransfer zum zugewiesenen Hotel zu fahren, es sei alles in die Wege geleitet. Man sah den Silberstreif am Horizont und bemerkte erst nach weiteren Stunden, dass es sich um eine Fata Morgana gehandelt haben muss. Die Busse kamen genauso wenig, wie etwa englische Ansagen und der Ansagegong, der dort von einer lieblichen Melodie verkörpert wurde, ließ den Unmut nur noch wachsen.
(Der Ansage-Gong)
Wir beschlossen also eines der zahlreichen Taxis zu nehmen, aber keiner war gewillt uns mitzunehmen. Man habe das Gepäck nicht Platz, meinte ein Taxifahrer mit einem VW Sharan, ein “Vous êtes fou!” war die Antwort darauf. Also wieder zurück ins Gebäude, da man nicht ausgerüstet war, längerfristig zehn Grad unter Null zu trotzen. Nach weiteren Stunden erbarmte sich ein AF-Mitarbeiter und begann zu organisieren. Ein Bus stand schon in Warteposition, war bereits bestückt mit sechs Personen und nach Überreichung eines Schmiergeldes, war der Buschauffeuer gerne bereit uns ins nahegelegene Hotel zu fahren. Es war 22:00 als wir endlich dort ankamen.
Der nächste Tag versprach etwas mehr Reibungslosigkeit, denn nach getaner Frühstücksarbeit wurde sich gleich nach dem Shuttleservice gen Flughafen erkundigt. Die angewandten Französischkenntnisse taten das Ihrige und man befand sich wieder am Flughafen – es wurde bereits etwas heimelig
Die Auskunft, die man dort erhielt ließ die Träume wieder aufleben und man bereitete sich auf eine lange Wartezeit vor, weil der Weiterflug nicht vor 20:00 stattfände. Es sei ohnehin schon ein zusätzlicher Flug eingeschoben worden. Der Tag wurde in einem überteuerten Flughafenbeisl verbracht, wo man für ein unverschämtes Bier unverschämte € 7,20 verlangte. Skeptiker veranlasst dies bereits dazu, ein wahrhaftes Konstrukt an Verschwörungstheorien zu schmieden und als in den Iden des Nachmittags alle Flüge in die Karibik eingestellt wurden, ward das Geschmeide vollendet. Es lägen immerhin fünfzehn Zentimeter Asche auf den Landebahnen und die Kehrmaschinen seien am Wochenende nicht gewillt bedient zu werden. Man könne erst ab Mittwoch wieder den Flugverkehr aufnehmen. Zum Glück konnten wir noch auf einen Flug nach München gebucht werden und so dieses Spektakel beenden – glaubte man. Als man am Taxistand erfuhr, dass die Fahrt nach quer durch Paris zum Flughafen Charles de Gaulle führe, konnten wir uns vor Taxiangeboten kaum noch retten
und im Nu befanden wir uns dort. Wir wurden eingecheckt, aufgerufen und begannen mit dem Boarding, da erschien Sicherheitspersonal und meldete eine Verzögerung an. Es gäbe technische Probleme an der Maschine, deshalb müsse eine andere vorbereitet werden. Dass das Boardingticket unseres Skippers auf einen falschen Namen ausgestellt wurde, war somit das kleinere Problem. Zu guter Letzt wurde dann doch geflogen und es wunderte schon niemanden mehr, dass ein Gepäckstück unseres Crewmitgliedes aus dem Burgenland in Paris zurückblieb. Alles andere wäre ja auch eine Farce gewesen ![]()
Um 23:45 erreichten wir heimische Gefielde und wir waren uns einig: Ein Wochenende in Pariser Flughäfen hat durchaus seine Qualitäten, wenn man sie auch lange suchen muss, da sie gar nicht existieren ![]()
Ein neuer Anlauf wurde für 2011 geplant und für heuer wird noch an einem Törn in Kroatien oder Griechenland gefeilt.
Um zum Schluss noch unser ältestes Crewmitglied zu zitieren: “Drum mog i des Fliagn so gean. Do steigsch ein in Fliaga, aus ausn Fliaga und bisch im Urlaub!”
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Alberner Mottl…
13. Sep
Da glaubt diese Rübe von Mensch, dass alleine schon eine Geburt in Tirol ausreicht um ein Gipfelstürmer zu sein. Jedenfalls hatte er sich das so ausgeknobelt, als er, bewaffnet mit Stöcken und Trekkingschuwerk, das Kellerjoch besteigen wollte. Gesagt, getan, man machte sich auf den Weg um den Besuchern aus dem Burgenland und aus Vorarlberg eine noch intakte Bergwelt vorzuführen. Nach allen Regeln der Kunst hatte er es sich ausgemalt, wie sie dort oben auf der Kreuzjochkapelle stünden und Maulaffen feil hielten, aber es sollte anders kommen. Man erreichte den Gipfel, trank einen Schluck Zwetschgenschnaps und erfreute sich an den dichten Wolken, die einem die wunderbare Aussicht auf das Inntal verwehrten. So gestärkt wollte man sich wieder der Kellerjochhütte zuwenden, weil man dort einen kleinen Biervorrat vermutete. Voller Tatendrang und befreit vom Sauerstoff eilte man der Hütte entgegen und da passierte es. Der Mottl trat auf loses Gestein, rutschte seitlich weg und enkelte mit seinem Fuß um. Der fassungslose JHZ konnte nur noch die elegant durchgeführte Hechtrolle mit Schraube bewundern, die in einem laut gebrüllten “A so a SCHAS!” gipfelte. So lädiert wackelte man zur Kellerjochhhütte, wo man sich erst mal einen Radler und später – auf Anraten des JHZ – eine Edle Weisse zu Gemüte führte. Der Abstieg zum Berggasthof Hecher war nicht weiter beschwerlich, was den Mottlknottl einen Bänderriss ausschließen ließ
und so konnte man sich am dortigen Weißbier und der wahrlich zauberhaften Aussicht erfreuen. Man hatte vorgesorgt und sich ebendort zur Übernachtung angemeldet, was die illustre Runde noch zur Bestellung einiger Bierdln veranlasste. Der bestellte “Omas Schweinebraten” war ein Gedicht und entbehrte preislich wie geschmacklich jedweder Kritik! Es kam dem Mottl auch dann noch nicht wirklich komisch vor, als sich der Gang zum Schlafgemach im ersten Stock aufgrund der höllischen Schmerzen als schier endlos erwies. Die folgende Nacht war ein Grauen, dirigierte einem doch der Schmerz im Bein immer wieder neue Schlafpositionen auf. Nach einem ausgewogenen Frühstück wollte man ursprünglich über die Proxnalm zur Pirchnerast wandern, aber schon bald darauf war klar, man entscheidet sich für den Sessellift. Um den gewonnenen Tag noch sinnvoll zu verbringen, lud man die Gäste ein sich das Heimatmuseum auf dem Gschlössl anzusehen, was sie auch gerne taten. Das anschließende Mittagessen nahm man im fast neueröffnetem “Falkenstein” ein und war überrascht von der hervorragenden Qualität der Speisen und der langen Wartezeiten. Ein anwesender Kollege, selbst aktiver Feuerwehrmann und Zugskommandant, äußerte noch den Wunsch, dass er sehr interessiert am neuen Feuerwehrhaus in Schwaz sei. Auch diesem Wunsch konnte dank guter Beziehungen zum Kurtinho Wal entsprochen werden und wir bekamen eine wirklich gut gemachte Führung durch die heiligen Hallen der Schwazer Feuerwehr. Dann war aber auch schon Eile angesagt, denn der Zug in Jenbach durfte nicht versäumt werden.
JHZ und mottlknottl wieder mal übrig…
Was tun mit diesem angebrochenen Nachmittag, so fragten sich die tapferen Recken und man entschied sich schnell für den Ausklang des gemütlichen Wochenendes unter Zuhilfenahme eines Spencer-Hill Filmes. Was kommt jetzt? Ach ja, die Besennummer….
Kurzum, am Abend an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm…..
Falsche Aufzeichnung…wo war ich…..ach ja, Krankenhaus….man kann sich ja ma’ vertun!
Kurzum, am Abend, das Bier floß aus der Gastgeber Schankanlage, war der Bereich um des Mottls linken Knöchel blauviolett gefärbt und man riet im doch zum Besuch im Krankenhaus. Dort angekommen hieß man in Platz zu nehmen und abzuwarten, bis man allen verletzten Buberln ihr Wehwehchen mit Hypochondrin behandelte. Schlußendlich, nachdem der Pizzabote das Abendessen brachte, wurde noch rasch dem Mottlknottl mitgeteilt, dass das Bandl “o” ist und er möge doch am kommenden Freitag wieder seine Aufwartung machen, damit man ihm eine Schiene anpassen könne. Der Besuch bei seinem Hausarzt brachte mehr Information und er drängte ihn, zuhause zu bleiben und auf ein wunderbares Wochenende in Kärnten zu verzichten. So fristet der Mottl nun sein Dasein im Krankenstand und erteilt seine Aufmerksamkeit abwechselnd dem Coolpack, der Salbe, dem Verband und seinem DVD-Player.
Was gibts noch zu sagen….ach ja, Fotos online
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iPod schwer gestürzt!
17. Sep
Terfens(mf) Am Dienstag, dem 16.9.2008 um 17:12 stürzte ein iPod aus bisher ungeklärter Ursache aus der Hand des Besitzers auf den Steinboden vor dessen Haustüre. Der Besitzer Mott F. war nur noch als Zuseher beteiligt. Die anschließende Bergung konnte noch an Ort und Stelle von dem schwer geschockten Besitzer selbst bewerkstelligt werden.
Schaden gar nicht so schlimm
Wie Mott F., in Fachkreisen auch “der Vorsichtige” genannt, berichtete, sei der Schaden gar nicht schlimm, er hatte zu gegebener Zeit, trotz Spötteleien aus den eigenen Reihen, den iPod mit einer sogenannten HardCoverSchutzhülle(TM) aus durchsichtigem Acryl versehen. So war es möglich, einen Schaden am Gerät selbst weitgehend zu verhindern. Der iPod und sein Besitzer sind, nach Angaben der behandelnden Nachbarin, wieder wohlauf und im Einsatz.
(Die Bilder zeigen die Beschädigung der rechten unteren Ecke der HardCoverSchutzhülle(TM))
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Mann mann mann….
15. Sep
In Hall schlägt derzeit das Grauen um sich:
Am Wochenende brachte ich in Erfahrung, dass die Diana-Bar, ein Ort für Whiskeyliebhaber, nun leider nicht mehr als Ort des Genießens dient - geschlossen- und heute berichtete mir dieselbe Quelle Moe, dass der Musicpark ebenfalls seine Pforten für immer geschlossen hat. Ein wahres Trauerspiel. In halbjährlichen Abständen schaute ich immer wieder vorbei, genoß meinen Espresso und hörte in die Empfehlungen rein. Ich wurde immer gut bedient. Einziger Nachteil: Ich schaffte es einfach nie, weniger als einen Hunderter auszugeben
Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Es besteht immerhin die Möglichkeit, dass der hauseigene Sampler “Fruit Collection” weitergeführt wird. Ich werde dranbleiben…
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Ja, ich belächle Unkenrufe….
28. Aug
…aber das habe ich nicht verdient
Da lese ich doch gestern auf unserem Infoscreen den Artikel “Auch Festplatten haben Ablaufdatum” und denke mir noch mit einem Lächeln: Jaja, so ein Schmarrn. Und wie ich dann am Abend meinen PC zuhause einschalte, bekomme ich gerade noch mit, wie er beim Bootvorgang stecken bleibt. Klack, klack, klack, so begrüßte mich meine Festplatte nach einem erfolgreichen Reset. Ok, Hardware ist billig, aber meine Daten
alle Fotos, alle Dokumente, alles futsch. Ich glaub ich meld mich bei den anonymen Lehrgeldzahlern
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Fader Schmäh oder Hang zum Positivismus
15. Jul
Beim mittäglichen Durchstöbern der Wikipedia springt mir doch tatsächlich der Artikel über “Jever-Bier” ins Auge und weil ich unlängst im Kiefersfeldener Getränkemarkt mit dem Kauf einer Kiste desselben liebäugelte, so bin ich doch froh, dass ich die Experimente unterließ und mich für den guten alten “Augustiner Edelstoff” entschied. Man sollte eben ein alkoholfreies Bier auch in Zeiten des “Komatrinkens” nicht Jever Fun nennen dürfen
Die Tatsache, dass Jever sein Pils auch im “CoolKeg” ausliefert, finde ich allerdings so genial wie praktisch!
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