Wieder mal Wien… posted by on 4. Februar 2015

Kürzlich war wieder mal ein Besuch der Bundeshauptstadt angesagt. Touristenklasse, dieses mal! 🙂 Wie bei Touris üblich, durfte auch ein Stadtplan – teilgefaltet –  und eine Spiegelreflexkamera nicht fehlen. Auch das Tagesprogramm sei dicht gedrängt zusammengestellt, man hat ja auch nichts zu verschenken. 😉

Das stellt jetzt alles kein Problem dar, hätte man nicht einen Mottlknottl dabei. Viele werden jetzt sagen, die Reiseleiterfunktion, weil wenn du nämlich das Organisatorische in Händen hältst, quasi Führungsposition, dann kannst du schon einiges steuern. Ich aber sage, das technische Museum war für ihn derart eine Reise in die Vergangenheit, dass auch du dich nicht so ohne weiteres davon lösen hättest können.

Alleine schon der Anblick des Eurocopter AS 350 ließ ihn schwelgen. War es doch genau die Maschine, die er in Kindheitsjahren beim Schwazer Krankenhaus inspizieren konnte. Damals noch Christophorus 1 genannt.

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Oder wie er die ausgestellte elektromechanische Orgel vom Typ Hammond B3 entdeckte. Du mußt dir vorstellen, wenn ein ähnliches Exemplar jahrelang den elterlichen Haushalt bereichert und du es so manches Mal einer Probe unterzogen hast, ja dann kannst du es auch nicht mit einem „Hab ich gesehen“ abtun.

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Du siehst also, es gibt genügend gute Gründe zum Verweilen.

Guss-Rost posted by on 20. August 2014

Man sollte mit Dingen, die der Pflege bedürfen, immer pfleglich verfahren, da man sich ansonsten sehr viel Arbeit aufhalst, oder sich im schlimmsten Fall mit Schmerz und Wehmut von selbigen trennen muss.
Soweit ließ es der Mottlknottl dieses Mal aber nicht kommen.

Seit einiger Zeit schon verwendet man für den Weber OTP einen Gussrost aus dem Nicht-Weber- Zubehörregal und dies stets zur vollsten Zufriedenheit. Da besagter Rost allerdings nicht emailliert ist, bedarf es besonderen Augenmerkes um der roten Plage aus dem Wege zu gehn.
Stets nach Gebrauch wurde der Rost gebürstet und mit Erdnussöl gefettet, aber nach fast zwei Jahren ohne Gebrauch und ohne Pflege nützte auch die beste Patina nichts mehr. Der Rost schlug seine Hauer in das eherne Grillaccessoire und zwar derart, dass glatt auf die fotodokumentarische Aufzeichnung vergessen wurde.

Gott sei Dank konnte ein Reparaturweg in Form von Druckluft und jeder Menge Sand gefunden werden.

Jetzt erstrahlt der Gussrost wieder in metallischem Glanz und wartet schon mit großer Vorfreude auf die erste Schicht Erdnussöl, die er bei angenehmen 200°C genießen darf.

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Schopfbraten – rotierend posted by on 20. August 2014

Es ist ja jetzt auch schon wieder fast einen Monat her, seit meine Lieblingsschwägerin in Spe ihre dreißig Lenze zählte, womit einhergeht, dass es nun schon wieder fast einen Monat her ist, dass sich der Mottlknottl in Pioniermanier über geltende Vorschriften hinwegsetzt und sich eine Weber Rotisserie ausborgt. Schließlich soll eine Feierlichkeit stattfinden, derer man sich noch einige Zeit erinnern soll und der Mottlknottl lechzte ja schon förmlich danach, den guten alten Weber OTP aus seinem Versteck zu holen!
Also begibt man sich zum örtlichen Metzgermeister des Vertrauens, leiert ihm kiloweise schönsten Schopfbraten aus der Theke und startet so die Vorbereitungen.
Um 0700 wird der AZK gestartet um sich einen Vorrat an schön durchgeglühten Kohlen zu haben.

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In der Zwischenzeit wird dann der Knoblauch geschält, geschnitten und mit Senf vermischt, der Braten mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt und mit der Knoblauch-Senf-Paste versehen.

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Weil der AZK brav seinen Dienst verrichtete, konnte der Braten um 08:00 zum rotieren frei gegeben werden und das Schicksal nahm seinen Lauf.

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Fünf Stunden später konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Das Fleisch war zart wie Butter und schmeckte ausgezeichnet, denn es blieb nur ein kleines Resterl übrig, welches Tags darauf zu einem herrlichen Gröstl verarbeitet wurde 😀

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Forellen posted by on 11. Juni 2014

Ein Fischteich, der von guten Freunden gepflegt wird, sorgte kürzlich wieder mal für ein Grillvergnügen der nicht alltäglichen Art.
Beim morgendlichen Fütterungsbesuch wurde darüber philosophiert und nachdem das Wasser im Munde zu laufen begonnen hatte, ließ man den Worten Taten folgen.

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Vor Ort vorsichtig gesäubert und zur Vergrillung vorbereitet, wurden die beiden Prachtexemplare heim transportiert und für den Abend kalt gestellt.

Die Vergrillung, von der es sehr zum eigenen Bedauern keine Fotos gibt, wurde im Weber OTP vorgenommen und zwar auf einer Buchenplanke. Der Fisch – einer reichte völlig 😀 – war mit Salz, Pfeffer, etwas Mehl und Paprika bestäubt und mit frischem Petersil, Rosmarin und Dill gefüllt. Dazu reichte man Ofenkartoffeln, Knoblauchdip und Tomaten-Ruccola-Salat. Es mundete vorzüglich!
Auf diesem Wege sei den Gastgebern für die Einladung herzlich gedankt!

Parlament aktiv posted by on 21. März 2014

Weil das Gezeter um die Staatspolitik mehr und mehr zunimmt, der einzelne aber machtlos ist, ist wohl hier der beste Weg um ein wenig mitzureden. Wie heißts so schön: „Kratzen lindert, waschen hilft :-D“

Das war des Mottls 2. Unterschlupf posted by on 28. Januar 2014

Drei Jahre schon bewohnt der Mottlknottl diese wirklich ausgesprochen feine Wohnung in der Swarovskistraße. Doch wie so Vieles hat auch dieses nun bald sein Ende, verfolgt man doch die Philosophie der kleinsten gemeinsamen Einheit. Kurzum: aus zwei Wohnungen mach eine und die Wohnung im sogenannten Schwazer Stadtteil Surheim hat dabei den Kürzeren gezogen. stay tuned…

Lego Technik posted by on 24. Januar 2014

Es ist zwar schon später Januar, aber trotzdem gehörts erwähnt:

Da hat sich doch glatt das Christkindl über all die Jahre gemerkt, dass man mir mit Lego Technik eine Freude machen kann 😀

Für mich als Freund der Allradtechnik ist dieser Bausatz also genau das Richtige.

Teile

Die Teile sind in Gruppen verpackt, was einem das Zusammenbauen etwas erleichtert.

Fahrgestell

Fahrgastzelle

Unimog

Das fertige Objekt kann sich sehen lassen. Nicht nur die Portalachsen sind dem Original nachempfunden, auch die Seilwinde und der Kran lassen sich elektrisch und pneumatisch bewegen. Da allerdings nur ein Motor verbaut ist, wird dafür ein kniffeliges Getriebe zur Umsetzung benötigt. Schade nur, dass der Spaß des Zusammenbaues nur von kurzer Dauer ist.

Grillieren posted by on 20. Dezember 2013

Auch die größte Gasflasche ist irgendwann einmal leer, speziell dann, wenn man ab und zu doch gerne den Grill anfeuert um diverse Köstlichkeiten darauf zuzubereiten. Deshalb besorgte ich mir gestern kurzerhand eine neue und diese gehört natürlich sofort eingeweiht. Der sesom war mir dabei gerne behilflich, indem er zwei sehr köstliche Patties (selbstgewolft wohlgemerkt), ein selbstgemachtes Ketchup und zwei Brote (deren Namen habe ich leider schon wieder vergessen) mitbrachte. Danke nochmals dafür!

Darum wurde also der Griller angeheizt, der Gussrost gebürstet und zu guter Letzt eingeölt (Erdnussöl). Nach gründlicher Vorbereitung kamen dann die Patties auf den Rost. Nach dem Wenden wurde mit einer Barbecue-Sauce glasiert und zum Schluss noch eine Scheibe Käse aufgelegt.

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Das Brot wurde ebenfalls etwas vorgewärmt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

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Wieder mal ein gelungenes Burgererlebnis!

05.12.2013 posted by on 6. Dezember 2013

Ein merkwürdiger Tag in der Casa Mottlknottl. Bereits seit einigen Jahren schon steht ein Festnetztelefon auf des Mottlknottls Schreibtisch – neuwertig – so möchte man es beschreiben. Doch dann geschah folgendes: Alle Vorbereitungen waren getroffen, das Brennholz im Brennraum des Ofens drapiert, mit Spänen besetzt und zu guter Letzt ein Anzündwürfel plaziert. Mit einem Schwanenhalsfeuerzeug gelingt es, den Würfel anzustecken und man wechselt vom Aktiv ins Passiv. Die zuerst langsam vor sich hin züngelnden Flämmchen übernehmen den Brennraum nach und nach und steigern sich hoch zu einem wärmenden Flammeninferno, als plötzlich ein wenig bekanntes Geräusch den faszinierten Betrachter aus der Meditation reißt. Es ist das fremdinitiierte Läuten des Festnetztelefons – etwas, das in der Art bis dato noch nie vorgekommen war. Ein hastiges Aufrappeln hatte zur Folge, dass man den Hörer noch erwischte. Die Freude war groß, als man am anderen Ende einen langjährigen Freund, der momentan sein Dasein in Übersee fristet, ausmachen konnte!

Besuch des Schwazer Adventmarktes posted by on 4. Dezember 2013

Unlängst flatterte mir mit der Post ein Programmheft zum „Schwazer Advent“ ins Haus, wie wohl das neue Konzept für den Glühwein- und Krapfenmarkt einiger Schwazer Vereine am Pfundplatz heißt. Beim Durchblättern ist mir aufgefallen, dass unter anderem das Vocalensemble Tonart aus Rotholz am 1. Adventsonntag für den musikalischen Rahmen sorgt. Da mußte ich einfach über meinen Adventmuffelschatten springen, war ich ja selbst einige Jahre stimmliche Unterstützung. Der Punsch war süß, die Kiachl mit Kraut gar nicht mal so übel (Das letzte Mal, wo ich sowas genießen durfte, verdanke ich diesem edlen Freund) und der Chor bekannt :-).Diese vertrauten Klänge ließen mich in Nostalgie schwälgen und nicht nur der Umstand, dass mein altes Register schwach besetzt war, lassen mich wieder zur nächsten Chorprobe aufbrechen.